Private Equity bezeichnet den Bereich des Finanzmarktes, der Investitionen in Unternehmen ermöglicht, die nicht an den öffentlichen Börsen gelistet sind.
Definition von NAV: NAV steht für Net Asset Value, also den Nettoinventarwert. Er spiegelt den Gesamtwert der Anlagen eines Fonds wider, geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Du kannst den NAV wie einen Aktienkurs interpretieren. Wenn der NAV steigt, steigt auch der Wert Deiner Anteile.
Ermittlung des NAV: Da es keine täglichen Preise der Zielinvestitionen eines Private Equity Fonds gibt, wird auch der NAV für einen Private Equity Fonds nur in längeren Zeitabständen, festgelegt. Diese Bewertung macht es möglich, den Wert Deiner Anlage transparent darzustellen. Beim einem Private Equity Fonds ist es nämlich aufwändiger, einen fairen Wert für die Fundbestandteile zu ermitteln, verglichen mit börslich gehandelten Produkten wie ETFs oder Aktienfonds. Das liegt daran, dass die Zieleinvestitionen, also die Fondsbestandteile die für den NAV maßgebend sind, nicht börsengehandelte Unternehmen sind, die händisch bewertet werden müssen. Das nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als bei einem Aktienfonds, dessen Bestandteile alle einen Aktienkurs und eine laufende Bewertung haben.
Der NAV des UBS ESF wir monatlich ermittelt und der NAV des Moonfare PMO wird nach dem finalen Closing im März 2026 quartalsweise ermittelt (vorher liegt er bei 100€).
Skala und Bedeutung: Das Risiko-Level wird auf einer standardisierten Skala von 1 bis 7 angegeben. Diese Skala dient dazu, das Risiko verschiedener Finanzprodukte vergleichbar zu machen. Diese Skala wird nicht von NAO festgelegt, sondern von den Banken selbst. Dabei folgen sie einem standardisierten Verfahren zur Ermittlung des Risikoindikators. Ein niedriges Risiko-Level (1) deutet auf ein sehr geringes Risiko hin, während ein hohes Risiko-Level (7) ein sehr hohes Risiko anzeigt.
Berechnungsgrundlage: Stell Dir den Gesamtrisikoindikator als eine Art Ampel vor, die Dir zeigt, wie riskant eine bestimmte Anlage ist. Diesem Indikator liegen im Wesentlichen drei Arten von Risiken zugrunde:
Marktrisiko: Wie stark kann der Wert der Anlage schwanken? Wenn der Wert stark schwankt, ist das Risiko höher.
Bonitätsrisiko: Besteht das Risiko, dass die Firma, die das Finanzprodukt anbietet, zahlungsunfähig wird und ihre Verpflichtungen nicht erfüllen kann?
Liquiditätsrisiko: Wie leicht kannst Du die Anlage wieder in Geld umwandeln? Wenn es schwierig ist, die Anlage schnell zu verkaufen, ist das Risiko höher.
Die Risiken werden oft auf einer Skala von 1 bis 7 dargestellt, wobei 1 für ein sehr niedriges Risiko und 7 für ein sehr hohes Risiko steht.
Vergleichswert: Zum besseren Verständnis kann man das Risiko-Level mit bekannten Indizes vergleichen. Ein breit diversifizierter globaler Aktienindex hat zum Beispiel ein Risiko-Level von 4. Dieses Level wird als mittleres Risiko eingestuft. Ein risikoreiches Hebel-Produkt hat zum Beispiel die Risikostufe 7.
Keine Depot- oder Kontoführungsgebühren: NAO erhebt keine Gebühren für die Depot- oder Kontoführung.
Fonds-Kosten: Die Kosten des Fonds selbst werden direkt mit dem NAV (Net Asset Value) verrechnet. Es entstehen also keine zusätzlichen Kosten für die Verwaltung des Fonds, die von Deinem Konto eingezogen werden. Die Kosten des Fonds selbst umfassen beispielsweise Gebühren für die Transaktionen zum Erwerb von neuen Fimen mit dem Fonds oder Gehälter der Mitarbeiter des Fonds.
Ein- und Ausstiegsgebühren: NAO erhebt Vermittlungs- und Ausstiegsgebühren für Deine Investition.Die Vermittlungsgebühr für den Einstieg beträgt 2% der Investitionssumme. Das bedeutet, wenn Du 1.000€ investierst, wirst Dein Konto mit insgesamt 1.020€ belastet. Die Verkaufsgebühr beträgt 0,79% des Verkaufswertes.
Netto-Zielrendite: Trotz dieser Kosten strebt der Fonds eine Netto-Zielrendite von über 14% pro Jahr an. Diese Rendite ist netto, also nach Abzug aller Kosten. Dabei werden sowohl die Fonds- als auch die NAO-Gebühren bereits berücksichtigt.
Im Zeitraum von 2002 bis 2022 hat ein Investment in Private Equity Funds eine Wertsteigerung um das 11-fache erfahren. Zum Vergleich: Ein Investment im MSCI World hat sich im gleichen Zeitraum um das 4-fache erhöht.
Die Haltezeit einer Private-Equity-Investition variiert, liegt jedoch im Durchschnitt zwischen 4 und 10 Jahren.
Die Fondsmanager empfehlen eine Haltezeit von 5 Jahren, um das volle Potenzial des Investments auszuschöpfen. Bei NAO haben Anleger jedoch die Möglichkeit, jeden Monat zu investieren und zudem quartalsweise zu desinvestieren, um ihren individuellen Anlagestrategien und Liquiditätsbedürfnissen gerecht zu werden.
Die Verwahrung der Wertpapiere erfolgt bei der Baader Bank in Deutschland und werden im Namen des Depotinhabers verwahrt. Zusätzlich werden bei NAO keine Zwischengesellschaften oder Zweckgesellschaften für den mittelbaren Erwerb der Zielinvestments gegründet.
Investitionen in Private Equity Secondary Funds bieten mehrere Vorteile. Sie ermöglichen ein beschleunigtes Investment, da das Kapital sofort investiert wird. Dies führt zu einer sofortigen Portfolio-Diversifikation. Darüber hinaus können Secondaries kürzere Haltezeiten bieten, da viele der zugrunde liegenden Investitionen bereits in einer späteren Phase ihrer Entwicklung sind. Zudem können Anleger von bereits vorhandenen Performance-Daten der zugrunde liegenden Investitionen profitieren, was potenziell zu einer besseren Einschätzung des Risikos beiträgt. Schließlich kann der Einstieg in Secondaries oft zu einem günstigeren Preis erfolgen als der ursprüngliche Einstiegspreis der Erstinvestoren, was Chancen auf attraktive Renditen bietet.
Private Equity ermöglicht den Zugang zu Unternehmen außerhalb des Börsenumfelds und bietet so eine erweiterte Möglichkeit zur Diversifikation. Darüber hinaus kann es potenziell zur Risikoreduktion eines Anlageportfolios beitragen.
Venture Capital, oder Risikokapital, ist eine weitere Anlageklasse, die wir anbieten werden. Mit Venture Capital kannst Du in Start-ups und wachstumsstarke Unternehmen investieren und an ihrem Erfolg teilhaben.
NAO ermöglicht bereits ab einem Betrag von 1 €, als Sparplan oder Einmalanlage, die Möglichkeit an der Wertentwicklung von einem Private Equity Funds zu partizipieren. Dabei haben Anleger die Option, monatlich zu investieren und quartalsweise zu desinvestieren.
Durch den Co-Investment-Ansatz von NAO und dem Einsatz von Bruchstücken können traditionelle Eintrittsbarrieren im Private Equity Bereich reduziert werden.
Die spezifischen Fondskosten bei NAO variieren je nach Investment. Detaillierte Informationen zu diesen Kosten findest Du im Kostentransparenz-Dokument sowie im Basisinformationsblatt. Wichtig zu beachten ist, dass sämtliche Kosten innerhalb des Fonds direkt mit dem Net Asset Value (NAV) verrechnet werden - also wie bei allen Fondsinvestitionen. Beim Kundenkonto selbst fallen bei NAO lediglich Gebühren in Höhe von 2 % beim Einstieg und 0,79 % beim Ausstieg an.
Private Equity kann eine langfristige Investition sein, aber manchmal müssen oder wollen Investoren vor Ablauf ihrer ursprünglich geplanten Investitionsperiode aussteigen. Hier kommt der PE-Sekundärmarkt ins Spiel. Anstatt zu warten, bis ein Unternehmen als Ganzes verkauft wird oder an die Börse geht, können Investoren ihre Anteile auf dem Sekundärmarkt verkaufen.
Der Sekundärmarkt bietet auch eine Bewertung für PE-Investitionen, die sonst schwer zu bewerten sind. Die Preise auf dem Sekundärmarkt spiegeln wider, wie andere Investoren die Zukunftsaussichten und den aktuellen Wert eines Unternehmens mit PE-Involvierung sehen.
Diese Investitionen aus dem Sekundärmarkt werden gebündelt und in einen Fund zusammengefügt.
Detailliertere Informationen findest Du hier: Private Equity Sekundärmarkt.
Bei Primary Funds wird das Kapital der Investoren zunächst gesammelt und anschließend über einen bestimmten Zeitraum in eine Reihe von Unternehmen oder Projekten investiert. Dies kann bedeuten, dass ein signifikanter Anteil des Kapitals über eine gewisse Zeit ungenutzt bleibt, bis geeignete Investitionsmöglichkeiten gefunden werden.
Secondary Funds hingegen beziehen sich auf den Kauf von Anteilen an bereits bestehenden Private-Equity-Investitionen von anderen Investoren. Das bedeutet, dass das Kapital sofort vollständig investiert wird und Anleger unmittelbar ein diversifiziertes Portfolio an Investitionen erhalten. Zudem können Secondaries den Vorteil bieten, dass sie in eine bereits laufende Fondsgeneration einsteigen, wodurch Anleger möglicherweise früher Rückflüsse sehen und von bereits vorhandenen Performance-Daten profitieren können. Dies kann zu einer verbesserten Sichtbarkeit und Vorhersagbarkeit der Performance beitragen.