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FAQ
Du hast Fragen zu NAO?
Wir haben Antworten für Dich!

Wieso haben eure Aktienanleihen meist einen Strike-Level von 90%?
Unsere Strikes sind in der Regel höher, weil wir Aktien auswählen, von denen wir grundsätzlich überzeugt sind. In diesem Sinne schreckt uns eine Eindeckung nicht ab. Wenn wir Strikes bei 70% setzen würden, bedeutete das im Grunde, dass wir die Aktie gar nicht auswählen möchten.
Unser Ziel ist es, Wertpapiere anzubieten, die langfristig überzeugen, anstatt festverzinsliche Produkte mit niedrigeren Renditen. Wir wählen Titel aus, von denen wir langfristig überzeugt sind, und bauen nur einen zusätzlichen Puffer ein. Durch den Strike, der näher am Spot (dem aktuellen Kurs) liegt, ähneln unsere Anleihen eher einem Equity-Investment. Daher spielt die Auswahl der Wertpapiere eine größere Rolle.
Welche Kosten fallen beim Kauf einer Aktienanleihe an?
Kurz gesagt, abgesehen von der Gebühr bei frühzeitiger Veräußerung entstehen Dir keine zusätzlichen Kosten beim Kauf einer Aktienanleihe bei NAO und der in unserer App ausgewiesene Zinssatz stellt den Zinssatz nach Abzug aller Kosten dar.
Beim Kauf einer Aktienanleihe bei NAO fallen für Dich als Kunde keine Einstiegsgebühren an. Auch Kontoführungs- oder Depotgebühren werden nicht erhoben. Die Kosten für das Produkt sind bereits in der Verzinsung eingerechnet, die Du als Kunde erhältst. Dies geschieht durch eine sogenannte Vetriebsprovision, die NAO von den Emittenten der Aktienanleihen erhält.
Das bedeutet, dass wenn Du beispielsweise eine Verzinsung von 10% auf Deine Anlage erhältst, hierbei bereits berücksichtigt wurde, dass NAO direkt vom Emittenten eine Vertriebsprovision, die zwischen 1 und 1,5% beträgt, erhalten wird. Als Kunde wirst Du somit nicht separat zur Kasse gebeten, da alle Kosten bereits in den Produktkosten enthalten sind. Wenn Du also 1.000 Euro investierst, investierst Du genau diesen Betrag, ohne dass weitere Kosten von Deinem Konto abgezogen werden oder Dein Investmentbetrag reduziert wird. Die einzige Ausnahme bildet die vorzeitige Veräußerung von einer Aktienanleihe, bei der eine Gebühr von 10 Euro anfällt.
Was bedeutet das Risiko-Level?
Skala und Bedeutung: Das Risiko-Level wird auf einer standardisierten Skala von 1 bis 7 angegeben. Diese Skala dient dazu, das Risiko verschiedener Finanzprodukte vergleichbar zu machen. Diese Skala wird nicht von NAO festgelegt, sondern von den Banken selbst. Dabei folgen sie einem standardisierten Verfahren zur Ermittlung des Risikoindikators.
Ein niedriges Risiko-Level (1) deutet auf ein sehr geringes Risiko hin, während ein hohes Risiko-Level (7) ein sehr hohes Risiko anzeigt.
Berechnungsgrundlage: Stell Dir den Gesamtrisikoindikator als eine Art Ampel vor, die Dir zeigt, wie riskant eine bestimmte Anlage ist. Diesem Indikator liegen im Wesentlichen drei Arten von Risiken zugrunde:
Marktrisiko: Wie stark kann der Wert der Anlage schwanken? Wenn der Wert stark schwankt, ist das Risiko höher.
Liquiditätsrisiko: Wie leicht kannst Du die Anlage wieder in Geld umwandeln? Wenn es schwierig ist, die Anlage schnell zu verkaufen, ist das Risiko höher. Die Risiken werden oft auf einer Skala von 1 bis 7 dargestellt, wobei 1 für ein sehr niedriges Risiko und 7 für ein sehr hohes Risiko steht.
Bonitätsrisiko: Besteht das Risiko, dass die Firma, die das Finanzprodukt anbietet, zahlungsunfähig wird und ihre Verpflichtungen nicht erfüllen kann?
Vergleichswert: Zum besseren Verständnis kann man das Risiko-Level mit bekannten Indizes vergleichen. Ein breit diversifizierter globaler Aktienindex hat zum Beispiel ein Risiko-Level von 4. Dieses Level wird als mittleres Risiko eingestuft. Ein risikoreiches Hebel-Produkt hat zum Beispiel die Risikostufe 7.
Kann ich die Aktien in ein anderes Depot umziehen?
Ja, Du kannst einen Depotübertrag für Deine Aktien beantragen, damit diese in ein anderes Depot von dir eingeliefert werden.
Kann ich die Aktien auch verkaufen?
Ja, die Aktien kannst Du ganz einfach über die NAO-App verkaufen. Dabei fällt lediglich eine Gebühr in Höhe von 1 EUR an. Bitte beachte, dass die Aktien immer zum Handelsende veräußert werden.
Was passiert, wenn ich Aktien erhalte?
Für den Fall, dass die Rückzahlung Deiner Aktienanleihe in Aktien stattfindet, werden diese in Dein Depot eingebucht. Du verfügst dann ganz normal über diese Aktien und kannst die Details Deiner Aktienposition in der NAO-App sehen.
Wann erhalte ich die Zinszahlungen?
Unabhängig von der Entwicklung des Aktienkurses bekommst Du monatliche Zinsen auf Deinen NAO-Account ausgezahlt. Das genaue Datum findest Du entsprechend in den Produktinformationen in der App.
Wie funktioniert die Rückzahlung?
Aktienkurs über Strike-Preis: Liegt der Aktienkurs am Ende der Laufzeit über dem Strike-Preis, erhältst Du den vollen Investitionsbetrag in Form von Geld zurück.
Aktienkurs unter Strike-Preis: Liegt der Kurs unter dem Strike-Preis, erfolgt Deine Rückzahlung in Form von Aktien.
Die Anzahl der Aktien wird berechnet, indem Dein Investitionsbetrag durch den Strike-Preis geteilt wird.
Bei einer Investition von 1.000 Euro und einem Strike-Preis von 90 Euro pro Aktie würdest Du beispielsweise 11 Aktien erhalten und 10 Euro als Barausgleich. Wenn beispielsweise der Aktienkurs bei 80€ liegt, erhältst Du 11 Aktien für 990 € zum Strike-Preis, der Marktwert der 11 Aktien liegt jedoch in diesem Beispiel bei 880€.
Was ist der Strike-Preis?
Der Strike-Preis bei einer Aktienanleihe ist ein wichtiger Wert, der schon vor Ausgabe der Anleihe (Emission) in Prozent des Aktienkurses bestimmt wird. Dieser Prozentsatz gibt an, wie hoch der Strike-Preis zum Aktienkurs bei Auflage der Aktienanleihe ausfällt.
Zum Beispiel, wenn der Strike-Preis auf 90% des Aktienkurses festgelegt wird und der Kurs der Aktie zum Zeitpunkt der Festlegung 100€ beträgt, wird der Strike-Preis bei 90€ liegen. Allerdings steht dieser Preis vor der Emission nicht als absolute Zahl fest, da er von dem aktuellen Aktienkurs bei Auflage abhängt. Erst kurz vor der Emission der Anleihe wird der Strike-Preis als absoluter Wert bestimmt und dann auch in unserer App angezeigt.
Wie hoch ist die Mindestinvestition?
Bei NAO beträgt die Mindestinvestitionssumme im Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund 1 €. Normalerweise ist dieser Fonds erst ab 1.000.000€ investierbar. In den BNP Paribas Easy € Overnight ETF kannst Du bereits ab einem Anlagebetrag von 11 € investieren. Bitte beachte, dass nur ganze Anteile erworben werden können – ein Kauf von Bruchstücken (Teilanteilen) ist nicht möglich.
Wie hoch ist das Risiko der Geldmarktprodukte?
Der Goldman Sachs Money Market Fonds und der BNP Paribas Easy € Overnight ETF haben einen Risikobewertungsindikator von 1 von 7 (niedrigstes Risiko), was auf eine sehr geringe Anfälligkeit für Marktschwankungen und ein geringes Verlustrisiko hinweist.
Welche Vorteile bieten Geldmarktprodukte?
Beide bei NAO angebotenen Geldmarktinvestitionens verfolgen das Ziel, Kapitalerhalt und hohe Liquidität bei sehr geringem Risiko zu ermöglichen. Der Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund bietet einen konservativen, aktiv gemanagten Ansatz, bei dem erfahrene Fondsmanager die Zusammensetzung des Portfolios laufend optimieren. Der BNP Paribas Easy € Overnight ETF ermöglicht dagegen direkten Zugang zum europäischen Geldmarkt und profitiert von den täglichen €STR-Zinssätzen zuzüglich eines Aufschlags. Gemeinsame Vorteile beider Fonds: Kapitalerhalt: Geringes Risiko von Kapitalverlusten. Hohe Liquidität: Einfacher Zugang zum investierten Kapital. Geringe Wertschwankungen: Investiert in sichere, kurzfristige Finanzinstrumente. Stabile Erträge: Bietet regelmäßige, stabile Renditen.
Wie lange ist die empfohlene Haltedauer der Geldmarktprodukte?
Geldmarktfonds sind auf kurze Anlagezeiträume ausgelegt und eignen sich vor allem zum Parken von Liquidität. Sie sind daher besonders für Anleger geeignet, die ihr Kapital kurzfristig und flexibel anlegen möchten.
Welche Kosten fallen bei einer Investition in die Geldmarktprodukte an?
Für den Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund und den BNP Paribas Easy € Overnight gelten folgende Konditionen: NAO erhebt keine Kaufgebühr auf die Investitionssumme Beim Verkauf fällt keine Gebühr auf den Rückgabewert an Es fallen keine Depot- oder Kontoführungsgebühren an Zusätzlich erhebt der Asset Manager laufende Kosten, die bereits im NAV der Anteile berücksichtigt sind Nähere Informationen findest Du im Kostentransparenzdokument
Wie oft können die Geldmarktprodukte bei NAO gekauft und verkauft werden?
Der Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund und der BNP Paribas Easy € Overnight ETF können bei NAO wöchentlich gekauft und verkauft werden.
In welche Bereiche investiert der Geldmarktfonds?
Der Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fonds investiert hauptsächlich in kurzfristige, qualitativ hochwertige Geldmarktinstrumente wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Einlagenzertifikate und kurzfristige Schuldtitel.
In welche Bereiche investiert der Geldmarkt-ETF?
Der BNP Paribas Easy € Overnight ETF bildet den europäischen Geldmarktzins (€STR) nach, also den Zins, den sich Banken im Euroraum über Nacht für Sichteinlagen gegenseitig gutschreiben. Dazu nutzt der Fonds Tauschgeschäfte mit Banken (Swaps), anstatt direkt in Geldmarktanlagen zu investieren. Die Swaps sind vollständig besichert, wobei als Sicherheit ein Korb aus hochliquiden, überwiegend europäischen Aktien und anderen sehr sicheren Anlagen hinterlegt wird.
Welches Anlageziel verfolgt der Geldmarktfonds?
Der Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund ist ein aktiv gemanagter Geldmarktfonds, der direkt in kurzfristige, qualitativ hochwertige Geldmarktinstrumente investiert und Kapitalerhalt sowie hohe Liquidität anstrebt.
Was unterscheidet einen Geldmarktfonds von einem Geldmarkt-ETF?
Ein Geldmarktfonds wird aktiv verwaltet. Fondsmanager wählen gezielt kurzfristige Geldmarktinstrumente wie Staats- oder Unternehmensanleihen aus, um Kapitalerhalt und Liquidität sicherzustellen. Ein Geldmarkt-ETF bildet dagegen einen Referenzzins wie den €STR (Euro Short-Term Rate) passiv nach, häufig über ein synthetisches Replikationsverfahren. Dadurch folgt die Wertentwicklung des ETFs automatisch der Entwicklung des Geldmarktzinssatzes zuzüglich der sogenannten Swap-Marge.
Was ist ein Geldmarkt-ETF?
Der BNP Paribas Easy € Overnight ETF folgt dem europäischen Geldmarktzins (€STR), also dem Zins, den sich Banken im Euroraum über Nacht gegenseitig für Sichteinlagen gutschreiben. Der ETF investiert nicht direkt in diese Geldmarktinstrumente, sondern nutzt Tauschgeschäfte mit Banken (Swaps), um die Geldmarktverzinsung synthetisch nachzubilden. Zusätzlich profitiert der ETF von einem Aufschlag auf den €STR, der aus der Swap-Struktur entsteht. So können Anleger unkompliziert von den Geldmarktzinsen sowie einem zusätzlichen Ertragsbaustein profitieren.
Was ist ein Geldmarktfonds?
Ein Geldmarktfonds ist ein Investmentfonds, der in kurzfristige, liquide Geldmarktinstrumente wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Einlagenzertifikate investiert. Er soll Kapitalerhalt und Liquidität bei geringem Risiko und moderaten Renditen bieten.
Welche Produkte werden bei NAO angeboten?
NAO bietet den Goldman Sachs Euro Liquid Reserves Fund (Geldmarktfonds) und den BNP Paribas Easy € Overnight ETF (Geldmarkt-ETF) an.
Hat der Fonds ein Fälligkeitsdatum?
Nein, der Fonds ist nicht befristet. Über NAO kannst Du wöchentlich Anteile kaufen und täglich Anteile verkaufen. Alle Transaktionen erfolgen einfach und digital über die NAO-App – ohne feste Laufzeiten oder Mindesthaltedauer.
Wie hoch ist die Mindestinvestition?
Über NAO kannst Du bereits ab 1. Euro in den Fonds investieren.
Die angebotene Anteilsklasse war zuvor Anlegern vorbehalten, die mindestens 1 Million Euro investieren mussten. NAO ermöglicht damit erstmals auch Privatanlegern den Zugang zu dieser Fondsstrategie.
Wie lange sollte ich den Fonds halten?
Die FERI AG, Fondsmanager des OptoFlex, empfiehlt eine Haltedauer von mindestens fünf Jahren. Damit soll Anlegern geholfen werden, zwischenzeitliche Schwankungen besser auszugleichen und die langfristige Strategie des Fonds bestmöglich zu nutzen. Ein vorzeitiger Verkauf kann zu Verlusten führen, wenn ungünstige Marktbedingungen auftreten.
Wie hoch sind die Kosten des Fonds?
Beim Kauf der Fondsanteile fällt eine Gebühr von 1 % an, beim Verkauf eine Gebühr von 0,5 %. Zusätzlich entstehen laufende Kosten, die unter anderem Verwaltungsgebühren und eine mögliche erfolgsabhängige Vergütung umfassen können. Eine vollständige Übersicht aller anfallenden Kosten findest Du im Kostentransparenzdokument, das nach der Registrierung in der NAO-App jederzeit abrufbar ist.
Welche Risiken sollten Anleger kennen?
Trotz aktivem Risikomanagement sind bei einer Investition in den OptoFlex Verluste möglich. Risiken entstehen insbesondere durch Marktschwankungen, die Nutzung von Derivaten wie Optionen, mögliche Zahlungsausfälle von Anleiheemittenten sowie durch die Verwahrung der Vermögenswerte. Zusätzlich bestehen operationelle Risiken, etwa Fehler bei der Fondsverwaltung oder in Abwicklungsprozessen. Auch Zinsänderungen können den Wert der Anleihen im Portfolio beeinflussen. Ein vollständiger Kapitalerhalt kann nicht garantiert werden.
Welche Rolle spielen ökologische und soziale Kriterien (ESG)?
Nachhaltigkeit spielt beim OptoFlex eine wichtige Rolle, ohne dass sie allein im Mittelpunkt steht. Der Fonds bezieht ökologische und soziale Kriterien bei seinen Investitionsentscheidungen mit ein, achtet dabei aber weiterhin vorrangig auf die finanzielle Stabilität der Anlagen. Der OptoFlex ist als Artikel-8-Produkt gemäß der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft.
Wie funktioniert die Strategie im Detail?
Der OptoFlex investiert überwiegend in kurzfristige Anleihen mit hoher Bonität, insbesondere Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen bester Qualität. Dieses Anleihenportfolio bildet die stabile Basis des Fonds und dient der Begrenzung des Kapitalrisikos. Ergänzend verkauft der Fonds systematisch Put-Optionen auf große US-Aktienindizes wie den S&P 500. Durch den Verkauf dieser Optionen vereinnahmt der Fonds laufende Prämien, ähnlich wie eine Versicherung Prämien für das Übernehmen bestimmter Risiken erhält.
Zur Reduzierung möglicher Verluste bei starken Marktschwankungen verwendet der Fonds einen Teil der vereinnahmten Optionsprämien, um eigene Schutzoptionen („Puts“) zu kaufen. Diese Schutzpositionen begrenzen das Risiko, falls der US-Aktienmarkt deutlich einbricht. Ziel der Strategie ist es, eine zusätzliche Ertragsquelle zu schaffen, die weitgehend unabhängig von steigenden oder fallenden Aktienkursen funktioniert, während die Anleihenbasis gleichzeitig Stabilität im Portfolio bietet.
Welche Risikoklasse hat der Fonds?
Der OptoFlex gehört zur Risikoklasse 3 auf einer Skala von 1 (geringstes Risiko) bis 7 (höchstes Risiko). Damit weist der Fonds ein niedriges bis mittleres Risiko auf. Kursschwankungen sind möglich und hängen von der Markt- und Optionsentwicklung ab. Trotz des aktiven Risikomanagements besteht keine Garantie gegen Verluste, und Anleger können einen Teil ihres eingesetzten Kapitals verlieren.
Was sind die Ziele des Fonds?
Der OptoFlex verfolgt das Ziel, unter bestimmten Marktbedingungen eine attraktivere Wertentwicklung als kurzfristige Euro-Zinssätze (€STR) zu erzielen. Der Fonds erzielt Erträge aus Anleihen und ergänzt diese durch Prämien aus dem Verkauf von Optionen auf US-Aktienindizes. Gleichzeitig wird angestrebt, die Schwankungen des Fondspreises durch aktives Risikomanagement möglichst zu reduzieren.
Was ist der OptoFlex?
Der OptoFlex ist ein Investmentfonds der FERI AG, der überwiegend in Anleihen mit hoher Bonität investiert. Ergänzend setzt der Fonds eine systematische Optionsstrategie auf große US-Aktienindizes ein, um zusätzliche Erträge zu erzielen.
Ziel ist es, unter bestimmten Marktbedingungen eine attraktivere Wertentwicklung als kurzfristige Euro-Zinssätze (€STR) zu erreichen. Das Risiko wird aktiv gesteuert, um starke Schwankungen zu reduzieren.
Wie hoch ist die Mindestinvestition?
Bei NAO beträgt die Mindestinvestitionssumme 1 €. Normalerweise ist dieser Fonds erst ab 1.000.000 € investierbar.
Wie lange sollte ich die Anteile des Fonds halten?
Die empfohlene Haltedauer beträgt 5 Jahre. Eine vorzeitige Rücknahme ist möglich, allerdings kann dies das Risiko von Verlusten aufgrund kurzfristiger Marktschwankungen erhöhen.
Wie hoch sind die Kosten des Fonds?
NAO erhebt eine Kaufgebühr von 1% und eine Verkaufsgebühr von 0,5%. Diese Gebühren fallen bei Kauf und Verkauf der Anteile an. Alle weiteren Gebühren sind bereits in der Zielrendite von 12,41% p.a. Berücksichtigt.
Welche Risiken bestehen bei einer Investition in den Fonds?
Der Fonds hat eine Risikoklasse von 5 (auf einer Skala von 1 bis 7), was einem mittleren bis hohen Risiko entspricht. Neben allgemeinen Marktrisiken gibt es Risiken durch den Einsatz von Derivaten, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken.
Wie verhält sich der US Equity Flex E im Vergleich zu einem gehebelten S&P 500?
Der US Equity Flex E ist nicht explizit ein gehebelter Fonds, verwendet jedoch Derivate und Futures, um zusätzliches Exposure zum US-Aktienmarkt zu schaffen. Im Gegensatz zu einem gehebelten S&P 500 Fonds, der in der Regel die Performance des Index um einen festen Hebelfaktor verstärkt, verfolgt der US Equity Flex E eine flexiblere Strategie. Dabei wird versucht, das Risiko zu begrenzen und gleichzeitig das Potenzial für höhere Renditen zu bewahren, ohne einen festen Hebelfaktor. Somit besteht die Chance eine deutlich niedrigere Volatilität gegenüber einem gehebelten S&P 500 Fonds mit vergleichbarer Rendite zu erzielen.
Welche Unterschiede gibt es zum S&P 500?
Im Gegensatz zum S&P 500, der als passiver Index lediglich die Wertentwicklung der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen abbildet, wird der US Equity Flex E aktiv verwaltet. Das bedeutet, dass der Fondsmanager zusätzliche Aktienpositionen wählen oder eine andere Gewichtung vornehmen kann, um höhere Renditen zu erzielen. Außerdem nutzt der Fonds Derivate und Optionen, was zusätzliche Chancen und Risiken mit sich bringt.
Wie setzt sich die Performance des Fonds zusammen?
Die Performance des US Equity Flex E ergibt sich aus der Wertentwicklung der gehaltenen Aktienpositionen, der Nutzung von Futures und der Anwendung einer optionsbasierten Strategie. Ziel ist es, die Performance des S&P 500 Index zu übertreffen, wobei der Fonds auch von der Benchmark abweichen kann, um zusätzliche Renditen zu generieren. Mindestens 51 % des Fondsvermögens werden in S&P 500-Aktien investiert. Zusätzlich wird ein S&P 500-Future genutzt, um die Marktexponierung auf 100 % zu bringen. Dies bedeutet, dass der Fonds die Entwicklung des S&P 500 nachbildet, jedoch auch durch den Einsatz von Futures gesteuert wird.
Für welche Anleger ist der Fonds geeignet?
Der Fonds richtet sich an Anleger, die bereit sind, höhere Kursschwankungen zu akzeptieren, um an den Chancen des US-Aktienmarkts teilzuhaben. Er eignet sich als Kernbestandteil oder Beimischung für ein diversifiziertes Anlageportfolio mit einem längerfristigen Anlagehorizont (empfohlene Haltedauer: 5 Jahre).
Wie hoch ist die Zielrendite des Fonds?
Der Feri US Equity Flex (LU1611493906) verfolgt das Ziel, den S&P 500 als Benchmark zu übertreffen. Historisch gesehen hat der Fonds dieses Ziel erreicht und seit der Auflage am 30.12.2014 eine durchschnittliche Rendite von 12,41 % pro Jahr nach Kosten erzielt.
Welches Anlageziel verfolgt der Fonds?
Der Fonds strebt an, durch eine Kombination aus Aktieninvestitionen und einer optionsbasierten Strategie eine Überrendite gegenüber dem S&P 500 zu erzielen. Zusätzlich wird ein Exposure zum US-Aktienmarkt durch den Einsatz von Futures aufgebaut.
Was ist der US Equity Flex E?
Der US Equity Flex E ist ein aktiv verwalteter Investmentfonds (FCP) mit dem Ziel, eine überdurchschnittliche Rendite im Vergleich zu den US-Aktienmärkten zu erzielen. Dabei wird ein Großteil der Fondspositionen in Aktien des S&P 500 investiert, während der Fondsmanager flexibel von der Benchmark abweichen kann, um zusätzliche Renditechancen zu nutzen.
Warum könnte ein Investment in Hedgfonds sinnvoll sein?
Der UBS Global Long Short Equity Fonds ist eine Anlagemöglichkeit, die den Anlegern helfen soll, die Komplexität der globalen Aktienmärkte zu meistern. Der Hedgefonds wurde von UBS konzipiert, um neben einer konsistenten Performance vor allem eine stabilisierende Wirkung zu erzielen.
Können Privatanleger in Hedgefonds investieren?
Ja, Privatanleger können in Hedgefonds investieren, allerdings waren die Möglichkeiten hierfür traditionell durch hohe Mindestinvestitionssummen beschränkt. Neuerdings ermöglichen Plattformen wie NAO den Einstieg bereits ab 1.000 €, wodurch Hedgefonds einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen Hedgefonds und traditionellen Investmentfonds?
Der Hauptunterschied liegt in der Anlagestrategie und der Regulierung. Hedgefonds können in eine breitere Palette von Finanzinstrumenten investieren und verwenden oft risikoreichere Strategien wie Leerverkäufe und den Einsatz von Leverage.
Welche Kosten fallen bei einem Hedgefonds Investment an?
Keine Depot- oder Kontoführungsgebühren: NAO erhebt keine Gebühren für die Depot- oder Kontoführung. Fonds-Kosten: Die Kosten des Fonds selbst werden direkt mit dem NAV (Net Asset Value) verrechnet. Es entstehen also keine zusätzlichen Kosten für die Verwaltung des Fonds, die von Deinem Konto eingezogen werden. Die Kosten des Fonds selbst umfassen beispielsweise Gebühren für die Transaktionen zum Erwerb von neuen Fimen mit dem Fonds oder Gehälter der Mitarbeiter des Fonds. Ein- und Ausstiegsgebühren: NAO erhebt Vermittlungs- und Ausstiegsgebühren für Deine Investition. Die Vermittlungsgebühr für den Einstieg beträgt 1% der Investitionssumme. Das bedeutet, wenn Du 1.000€ investierst, wirst Dein Konto mit insgesamt 1.010€ belastet. Die Verkaufsgebühr beträgt 0,5% des Verkaufswertes.
Was sagt das Risiko-Level aus?
Skala und Bedeutung: Das Risiko-Level wird auf einer standardisierten Skala von 1 bis 7 angegeben. Diese Skala dient dazu, das Risiko verschiedener Finanzprodukte vergleichbar zu machen. Diese Skala wird nicht von NAO festgelegt, sondern von den Banken selbst. Dabei folgen sie einem standardisierten Verfahren zur Ermittlung des Risikoindikators.
Ein niedriges Risiko-Level (1) deutet auf ein sehr geringes Risiko hin, während ein hohes Risiko-Level (7) ein sehr hohes Risiko anzeigt.
Berechnungsgrundlage: Stell Dir den Gesamtrisiko Indikator als eine Art Ampel vor, die Dir zeigt, wie riskant eine bestimmte Anlage ist. Diesem Indikator liegen im Wesentlichen drei Arten von Risiken zugrunde:
Marktrisiko: Wie stark kann der Wert der Anlage schwanken? Wenn der Wert stark schwankt, ist das Risiko höher.
Bonitätsrisiko: Besteht das Risiko, dass die Firma, die das Finanzprodukt anbietet, zahlungsunfähig wird und ihre Verpflichtungen nicht erfüllen kann?
Liquiditätsrisiko: Wie leicht kannst Du die Anlage wieder in Geld umwandeln? Wenn es schwierig ist, die Anlage schnell zu verkaufen, ist das Risiko höher. Die Risiken werden oft auf einer Skala von 1 bis 7 dargestellt, wobei 1 für ein sehr niedriges Risiko und 7 für ein sehr hohes Risiko steht.
Vergleichswert: Zum besseren Verständnis kann man das Risiko-Level mit bekannten Indizes vergleichen. Ein breit diversifizierter globaler Aktienindex hat zum Beispiel ein Risiko-Level von 4. Dieses Level wird als mittleres Risiko eingestuft. Ein risikoreiches Hebel-Produkt hat zum Beispiel die Risikostufe 7.
Risiken und Chancen von Hedgefonds
Der Einstieg in die Welt der Hedgefonds bietet sowohl verlockende Chancen als auch ernstzunehmende Risiken, deren Verständnis für jeden Investor unerlässlich ist. Diese Fonds können, selbst in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder negativer Marktphasen, positive Ergebnisse erzielen, indem sie auf die Expertise und die strategischen Entscheidungen des Fondsmanagers setzen.
Beispielsweise können durch gezielte Leerverkäufe oder den Einsatz von Derivaten Gewinne erzielt werden, auch wenn traditionelle Märkte stagnieren oder fallen. Leverage kann die Gewinne eines Hedgefonds verstärken, aber ebenso die Verluste. Ein Markt, der sich entgegen der Position des Fonds bewegt, kann zu erheblichen Verlusten führen, möglicherweise sogar über das ursprünglich investierte Kapital hinaus. Darüber hinaus sind Hedgefonds für ihre geringe Transparenz und begrenzte Regulierung bekannt, was es Investoren erschwert, die genauen Risiken und das Management der Fonds zu beurteilen. Daher ist eine umfangreiche Due-Diligence-Prüfung immer erforderlich. Ein weiteres Risiko stellt die Illiquidität dar. Viele Hedgefonds erfordern, dass das Kapital für einen festgelegten Zeitraum gebunden bleibt. Diese Beschränkungen sind notwendig, damit der Fonds seine langfristigen Strategien umsetzen kann, können aber für Investoren, die schnelle Liquidität benötigen, nachteilig sein.
Sind Investitionen in Hedgefonds sicher?
Investitionen in Hedgefonds bergen aufgrund ihrer komplexen Strategien und des Einsatzes von Hebelwirkung ein höheres Risiko. Sie können potenziell hohe Renditen erzielen, es besteht aber auch das Risiko signifikanter Verluste. Investoren sollten sich bewusst sein, dass Hedgefonds eine risikoreichere Anlageoption darstellen und sorgfältige Recherche und Überlegung erfordern, bevor sie investieren.
Regulierung und Überwachung
Die Regulierung von Hedgefonds ist ein Thema, das in den Finanzkreisen und darüber hinaus für lebhafte Diskussionen sorgt. Das liegt im wesentlichen an ihrem komplexen Charakter und der Risiken, die sie bergen.
In verschiedenen Ländern unterliegen diese Anlagevehikel einem rechtlichen Rahmen, der darauf abzielt, den Markt zu stabilisieren und die Investoren zu schützen, ohne dabei die Innovationskraft und die potenziellen Vorteile, die Hedgefonds bieten, zu behindern. In der Europäischen Union beispielsweise müssen Hedgefonds-Managements bestimmte Anforderungen erfüllen, die Transparenz, Berichterstattung und das Risikomanagement betreffen.
Diese Richtlinien sollen sicherstellen, dass die Fondsmanager verantwortungsvoll handeln und die Interessen ihrer Investoren schützen. Zusätzlich gibt es mittlerweile auch Hedgefonds, die als UCITS Fonds vertrieben werden können und damit recht strenge regulatorische Erfordernisse einhalten.Trotz dieser Regulierungen bleiben Hedgefonds relativ flexibel in der Wahl ihrer Investitionsstrategien und -instrumente. Diese Freiheit ermöglicht es den Fonds, innovative Ansätze zu verfolgen und potenziell hohe Renditen zu erwirtschaften.
Wie funktioniert das Investieren in den Hedgefonds?
Wir ordern den Hedgefonds alle zwei Wochen am Freitag. Ein Verkauf ist täglich möglich.
Was ist der NAV?
Definition von NAV: Definition von NAV: NAV steht für Net Asset Value, also den Nettoinventarwert. Er spiegelt den Gesamtwert der Anlagen eines Fonds wider, geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Du kannst den NAV wie einen Aktienkurs interpretieren. Wenn der NAV steigt, steigt auch der Wert Deiner Anteile. Der Hedgefonds der UBS liefert täglich neue NAV-Werte.
Wie funktionieren Hedgefonds?
Die Funktionsweise von Hedgefonds ist so vielfältig wie die Strategien, die sie verfolgen. Im Kern sammeln Hedgefonds Kapital von ihren Investoren, um dieses dann entsprechend ihrer spezifischen Anlagestrategie zu investieren. Diese Strategien können von relativ konservativen Ansätzen wie der Investition in unterbewertete Aktien bis hin zu hoch spekulativen Methoden reichen, einschließlich des Einsatzes von Derivaten und Leverage, um potenzielle Gewinne zu maximieren.
Eine der häufigsten Strategien ist die sogenannte Long-Short-Strategie, bei der der Fondsmanager: in Aktien investiert, von denen er glaubt, dass sie an Wert gewinnen werden (Long-Positionen),und gleichzeitig Aktien leer verkauft, von denen er erwartet, dass sie fallen werden (Short-Positionen).
Leerverkauf bedeutet, dass Aktien verkauft werden, die noch gar nicht im Eigentum des Fonds sind. Der Fonds geht nämlich davon aus, dass er sich künftig die entsprechenden Aktien günstiger kaufen kann und hierdurch einen Gewinn erzielt. Schlussendlich wird von Marktbewegungen in beide Richtungen profitiert und das Risiko minimiert.
Ein weiteres Kernelement des Hedgefonds-Managements ist die Nutzung von Leverage (engl. Hebel). Durch den Einsatz von geliehenem (gehebeltem) Kapital streben Fondsmanager danach, die Rendite ihrer Investitionen zu steigern. Während dies die Gewinnchancen erhöht, steigert es auch das Risiko erheblicher Verluste, sollte sich der Markt gegen die Position des Fonds wenden.
Was ist ein Hedgefonds?
Hedgefonds sind in der Welt der Investmentfonds eine Kategorie für sich. Ursprünglich konzipiert, um durch verschiedene Marktphasen hindurch „abzusichern“ (engl. to hedge), haben sich diese Fonds zu hoch spezialisierten, oft aggressiven Anlagevehikeln entwickelt.
Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds, die ihr Vermögen in ein breites Spektrum von Aktien, Anleihen oder Immobilien anlegen, suchen Hedgefonds nach spezifischen Investitionsmöglichkeiten, die unabhängig vom allgemeinen Marktverlauf Erträge erzielen können. Dies ist ihr Schlüssel zum Erfolg (und Risiko).
Das Mindestanlagevolumen in einem Hedgefonds lagen bis zuletzt oft bei Summen, die jenseits der Erreichbarkeit eines durchschnittlichen Privatanlegers liegen, wodurch sich der Kreis der Investoren meist auf vermögende Individuen und institutionelle Anleger wie Pensionsfonds oder Stiftungen beschränkt war. Doch das hat sich geändert, lesen Sie dazu weiter unten.
Wie hoch ist die Managementgebühr und bis wann gilt die vergünstigte Aktion beim Natixis Multi-Alternative Fonds?
Über NAO kann eine zeitlich begrenzte Anteilsklasse mit reduzierter Verwaltungsgebühr erworben werden. Während dieser Phase beträgt die Verwaltungsgebühr nur 0,90 % p. a. statt der anschließenden 1,00 % p. a.. Die vergünstigten Konditionen gelten nur für Anlagen, die bis zum Ende des ersten Quartals 2026 getätigt werden - danach gelten die regulären Gebühren.
Wichtig: Die vergünstigte Anteilsklasse ist ausschließlich für Investitionen verfügbar, die bis zum Ende des ersten Quartals 2026 über die NAO-Plattform getätigt werden. Danach steigt die Management-Gebühr auf 1,00 % p.a. Ab Q2 2026 wird eine andere Anteilsklasse auf der NAO-Plattform angeboten. Bei dieser wird eine Managementgebühr von 1,65 % p.a. bzw. ab dem vierten Jahr von 1,83 % p.a. erhoben. Darüber hinaus fallen weitere Fondskosten an. Schaue dafür bitte in das Kostentransparenzdokument.
Wie hoch ist der Mindestinvestitionsbetrag der Multi-Alternative Fonds bei NAO?
Bei NAO beträgt die Mindestinvestitionssumme für den Natixis Multi-Alternative Fonds 5 € und für den Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF Fonds 1€.
Welche Risiken bestehen bei einem Multi-Alternative Fonds?
- Eingeschränkte Liquidität
- Hohes Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust
- Bei ungünstigen Marktbedingungen kann die Auszahlung eingeschränkt sein
- Risikoindikator: 6 von 7 (hohes Risiko)
Kann ich den Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF jederzeit verkaufen?
Ein Ausstieg nach Ablauf der Sperrfrist im März 2026 ist möglich.
Danach gilt: Rückgaben sind nur vierteljährlich und mit einem Monat Kündigungsfrist zulässig. Zudem kann der Fonds Rückgaben auf 5 % des Fondsvermögens pro Quartal begrenzen.
Kann ich vorzeitig beim Natixis Multi-Alternative Fonds aussteigen?
Nein. Ein Ausstieg ist erst nach Ende der Sperrfrist möglich.
Danach gilt: Rückgaben sind nur vierteljährlich und mit 6 Monaten Kündigungsfrist zulässig. Zudem kann der Fonds Rückgaben auf 5 % des Fondsvermögens pro Quartal begrenzen.
Gibt es eine Lock-up-Frist für den Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF?
Ja. Eine Rückgabe der Anteile ist nach einer einjährigen anfänglichen Lock-up-Periode, die im März 2026 abläuft, möglich.
Gibt es eine Lock-up-Frist für den Natixis Multi-Alternative Fonds?
Ja. Eine Rückgabe der Anteile ist erst 5 Jahren nach Auflage des Fonds möglich, wobei zusätzlich eine Kündigungsfrist von 6 Monaten besteht. In der Praxis ist ein Ausstieg somit frühestens im Oktober 2030 möglich.
Wie lange ist die Haltedauer des Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF?
Die empfohlene Haltedauer beträgt 10 Jahre. Der Fonds unterliegt einer Sperrfrist von 12 Monaten nach der Zulassung des Fonds als ELTIF, welche im März 2026 ausläuft. Ab diesem Zeitpunkt können Fondsanteile quartalsweise mit einer Kündigungsfrist von einem Monat veräußert werden.
Wie lange ist die Haltedauer des Natixis Multi-Alternative Fonds?
Die empfohlene Haltedauer beträgt zehn Jahre. Der Fonds unterliegt einer Sperrfrist von fünf Jahren seit Auflage, die am 04.02.2030 endet. Ab diesem Zeitpunkt gilt zusätzlich eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.
Welche Kosten fallen bei einer Investition in den Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF an?
- NAO erhebt 2 % Kaufgebühr auf die Investitionssumme
- Beim Verkauf fällt eine Gebühr von 0,79 % auf den Rückgabewert an
- Es fallen keine Depot- oder Kontoführungsgebühren an
- Zusätzlich erhebt der Asset Manager laufende Kosten, die bereits im NAV der Anteile berücksichtigt sind
- Nähere Informationen findest Du im Kostentransparenzdokument
Welche Kosten fallen bei einer Investition in den Natixis Multi-Alternative Fonds an?
- NAO erhebt 2 % Kaufgebühr auf die Investitionssumme
- Beim Verkauf fällt eine Gebühr von 0,79 % auf den Rückgabewert an
- Es fallen keine Depot- oder Kontoführungsgebühren an
- Zusätzlich erhebt der Asset Manager laufende Kosten, die bereits im NAV der Anteile berücksichtigt sind
- Nähere Informationen findest Du im Kostentransparenzdokument
Wie häufig wird der NAV (Nettoinventarwert) der Multi-Alternative Fonds berechnet?
Der NAV des Fonds spiegelt den aktuellen Wert der Fondsanteile auf Basis der Zielinvestitionen wider. Da Private-Market-Investments nicht börsennotiert sind, erfolgt die Bewertung manuell und in größeren Zeitabständen. Der NAV des Natixis Multi-Alternative Fonds wird vierteljährlich und der des Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF Fonds monatlich berechnet.
Wie funktioniert das Investment in den Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF bei NAO?
Investitions- und Orderprozess:
Du kannst jederzeit in der NAO-App eine Order aufgeben. Alle eingetroffenen Orders werden zum Ende eines Monats gebündelt und anschließend an die Baader Bank übermittelt.
Danach wird der Nettoinventarwert (NAV) berechnet und etwa vier bis sechs Wochen später veröffentlicht. Die Einbuchung der Anteile in Dein Depot erfolgt wenige Bankarbeitstage später.
Beispiel:Wenn Du Mitte Oktober Deine Order für die Fondsanteile aufgibst, wird diese zum 31. Oktober an die Baader Bank übermittelt. Der NAV wird dabei für das Ende des folgenden Monats bzw. den Stichtag 28. November bis zum 19. Dezember ermittelt. Deine Anteile werden anschließend Mitte bis Ende Dezember eingebucht, basierend auf der Bewertung zum 28. November. Bitte beachte, dass der veröffentlichte NAV die Bewertung zum Monatsende widerspiegelt, nicht den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der NAV wird ca. 3 Wochen nach dem Bewertungstag, in diesem Beispiel am 19. Dezember veröffentlicht.
Wie funktioniert das Investment in den Natixis Multi-Alternative Fonds bei NAO?
Investitions- und Orderprozess:
Du kannst jederzeit in der NAO-App eine Order aufgeben. Alle eingetroffenen Orders werden zum Ende eines Quartals gebündelt und anschließend an die Baader Bank übermittelt.
Danach wird der Nettoinventarwert (NAV) berechnet und etwa sechs Wochen nach Quartalsende veröffentlicht. Die Einbuchung der Anteile in Dein Depot erfolgt wenige Bankarbeitstage später.
Beispiel:Wenn Du Mitte November Deine Order für die Fondsanteile aufgibst, wird diese zum Ende des 4. Quartals an die Baader Bank übermittelt. Der NAV wird dabei für das Quartalsende bzw. den Stichtag 31. Dezember ermittelt. Deine Anteile werden anschließend Mitte Februar eingebucht, basierend auf der Bewertung zum 31. Dezember.Bitte beachte, dass der veröffentlichte NAV die Bewertung zum Quartalsende widerspiegelt, nicht den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der NAV wird 30 Bankarbeitstage nach dem Bewertungstag, in diesem Beispiel der 31. Dezember, veröffentlicht.
Wann kann ich in die Multi-Alternative Fonds bei NAO investieren?
Investitionen sind jederzeit über die NAO-App möglich. Der genaue Einstieg in die Fonds findet beim Natixis Multi-Alternative Fonds quartalsweise und beim Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF Fonds monatlich statt und wird in den Produktdetails transparent angezeigt.
Wie hoch ist die Zielrendite der Multi-Alternative Fonds?
Du kannst die aktuellen Zielrenditen des Natixis Multi-Alternative Private Assets Navigator & des Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF Fonds einfach in der NAO-App in der jeweiligen Produktübersicht nachvollziehen.
Was ist die Investmentstrategie des Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF?
Der Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF verfolgt eine dynamische Multi-Asset-Strategie mit den Schwerpunkten Private Equity und Infrastruktur. Investiert wird in Buyout-, Growth- und Venture-Capital-Strategien sowie in Infrastrukturprojekte. Der Fokus liegt auf Europa und Nordamerika, es besteht jedoch eine globale Investitionsflexibilität. Mithilfe eines forschungsbasierten und stark selektiven Investmentansatzes strebt Hamilton Lane den Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios an. Dieses umfasst sowohl Wachstumsunternehmen wie das deutsche Solar-Start-up 1KOMMA5° als auch Infrastrukturprojekte wie das italienische Bahnunternehmen Italo. Der Fonds tätigt außerdem opportunistische Investitionen als eigenständigen Bestandteil der Anlagestrategie und hält darüber hinaus gemäß den ELTIF-Standards liquide Mittel vor.
Welchen Investmentansatz verfolgt Hamilton Lane?
Hamilton Lane verfolgt einen globalen, langfristig orientierten Investmentansatz im Bereich der Private Markets mit dem Ziel, über den gesamten Marktzyklus hinweg attraktive risikoadjustierte Renditen zu erzielen.
Der Fonds legt den Fokus auf eine breite Diversifikation über verschiedene Anlageklassen wie Private Equity, Private Credit und Infrastruktur sowie über Regionen, Branchen, Strategien und unterschiedliche Marktzyklen, die sogenannten Vintage-Years. Hamilton Lane setzt dabei auf verschiedene Investmentformen: Primaries, bei denen in neu aufgelegte Fonds investiert wird, und Secondaries, bei denen Anteile an bestehenden Investments erworben werden. So kann der Fonds flexibel auf Marktchancen reagieren und attraktive Möglichkeiten in den privaten Märkten nutzen.
Der Investmentprozess ist stark datengetrieben und stützt sich auf eine tiefgehende Marktexpertise sowie langjährige Beziehungen zu Fondsmanagern und Co-Investment-Partnern weltweit. Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist zudem die konsequente Interessengleichheit mit Investoren, da Hamilton Lane regelmäßig eigenes Kapital neben seinen Kunden investiert.
Wer ist Hamilton Lane?
Hamilton Lane ist ein weltweit führender Investmentmanager, der sich seit 34 Jahren auf Private Markets spezialisiert hat. Das Unternehmen verwaltet und beaufsichtigt ein Vermögen von über einer Billion US-Dollar. Mit mehr als 760 Mitarbeitern an 22 Standorten weltweit – darunter in Frankfurt, London, Mailand und Zürich sowie an den Hauptsitzen in den USA und Asien – bietet Hamilton Lane globalen Zugang zu exklusiven Investitionsmöglichkeiten.
Welches Anlageziel verfolgt der Hamilton Lane Private Markets Access ELTIF?
Der Fonds von Hamilton Lane strebt einen langfristigen Kapitalzuwachs an und zielt darauf ab, schrittweise ein ausgewogenes und taktisch zusammengestelltes Zielportfolio aufzubauen. Dieses soll zu 30 bis 60 % über direkte Investitionen und Co-Investments sowie zu 20 bis 40 % über Secondaries investiert werden. Direkte Investitionen und Co-Investments bedeuten, dass Kapital direkt oder gemeinsam mit erfahrenen Partnern in einzelne Unternehmen fließt. Secondaries bezeichnen den Erwerb bereits bestehender Investorenbeteiligungen an Secondaries bezeichnen den Kauf bereits bestehender Beteiligungen an Private-Equity- oder anderen alternativen Fonds von bestehenden Investoren. Anleger investieren damit nicht in einen neu aufgelegten Fonds, sondern übernehmen Anteile an laufenden Fonds mit bereits aufgebautem Portfolio. Das ermöglicht einen breit diversifizierten Zugang zu etablierten Fondsmanagern und Investments in privaten Märkten – häufig mit kürzeren Kapitalbindungszeiten.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Private Equity, insbesondere auf Buyout-Strategien, ergänzt durch Growth- und Venture-Capital-Investments. Darüber hinaus sollen 10 bis 30 % des Fondsvermögens in Infrastruktur-Investments investiert werden. Rund 20 % des Portfolios werden in liquiden Anlagen gehalten, um im Rahmen der ELTIF-Verordnung eine investorenfreundliche Struktur und eine gewisse Auszahlungsflexibilität zu ermöglichen. Ergänzend können 0 bis 20 % opportunistisch investiert werden, wodurch unter anderem auch ein Engagement im Bereich Private Credit möglich ist.
Der Fonds richtet sich an europäische Investoren und unterstützt Investitionen in europäischen Märkten. Er verfolgt das Ziel, langfristig höhere Renditen als an den öffentlichen Kapitalmärkten zu erzielen, Risiken zu streuen und das Chancen-Risiko-Verhältnis für Anleger zu optimieren.
Was ist die Investmentstrategie des Natixis Multi-Alternative Fonds?
Der Fonds streut das Kapital über verschiedene alternative Anlageklassen wie Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und Immobilien. Investiert wird in Anteile oder Beteiligungen an zugrunde liegenden Fonds, die überwiegend aus europäischen alternativen Investmentfonds bestehen. Diese Zielfonds bieten eine breite Streuung über unterschiedliche Vermögenswerte, Sektoren und geografische Regionen und tragen so zu einer ausgewogenen Risikostruktur bei.
Die Auswahl der Zielfonds erfolgt durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Analysen, unterstützt von einem spezialisierten Fonds-Research-Team. Jeder Fonds durchläuft einen strukturierten Prüfungsprozess, der sowohl Renditepotenzial als auch Risikofaktoren berücksichtigt.
Darüber hinaus ist vorgesehen, dass der Fonds zu Zwecken des Liquiditätsmanagements eine Reserve aus liquiden Vermögenswerten hält. Diese dient dazu, Rückgaben und Ausschüttungen effizient zu steuern, ohne die langfristige Ausrichtung des Fonds zu beeinträchtigen.
Welchen Investmentansatz verfolgt Natixis?
Natixis setzt auf einen Multi-Affiliate-Ansatz, bei dem spezialisierte Tochtergesellschaften eigenständig investieren. So entsteht ein breites Spektrum an Strategien über Aktien, Anleihen, Multi-Asset-Ansätze und Private Market Produkte wie Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und Immobilien.
Die Anlagestrategie von Natixis richtet sich nach dem Konjunkturzyklus, also den Phasen der wirtschaftlichen Entwicklung. Das Ziel ist, hier Vorteile durch anlageklassenübergreifende Investitionen und Liquiditätsprämien zu nutzen. Liquiditätsprämien sind zusätzliche Renditen, die Anleger erhalten, wenn sie Geld in schwer verkäufliche Anlagen investieren.
Insbesondere Private Assets, also nicht börsennotierte Investitionen wie Firmenbeteiligungen oder Immobilieninvestments, reagieren sehr empfindlich auf den Konjunkturzyklus. Aus diesem Grund achtet Natixis auf den Einstiegszeitpunkt und die aktuelle Phase des Zyklus.
Zudem erstellt Natixis makroökonomische Einschätzungen zu verschiedenen Anlageklassen und Strategien im Bereich Private Assets, welche in vierteljährlichen Investmentkomitees diskutiert werden, um fundierte Allokationsentscheidungen zu treffen. Dabei werden Risikoprofil, Renditepotenzial, ESG-Kriterien und Liquidität berücksichtigt.
Wer ist Natixis?
Natixis Investment Managers ist nach verwaltetem Vermögen der drittgrößte Vermögensverwalter in Europa und Teil der französischen Bankengruppe BPCE. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und verwaltet per Juni 2025 rund 1,5 Billion US-Dollar an Vermögen. Der Hauptsitz befindet sich in Paris, daneben ist Natixis mit 25 weiteren Niederlassungen international präsent – unter anderem in Boston, London, Luxemburg und Hongkong.
Welches Anlageziel verfolgt der Natixis Multi Private Assets Navigator?
Der Fonds strebt ein langfristiges Kapitalwachstum an. Dies wird durch Investitionen in ein diversifiziertes Portfolio alternativer Anlagen erreicht, das Zugang zu Private Equity, Private Debt, Infrastruktur und Immobilien bietet. Durch die Kombination mehrerer Assetklassen in einem Investment können Anleger breit diversifiziert in Private Markets investieren, das Risiko streuen und das Chancen-Risiko-Verhältnis verbessern.
Was ist ein Multi-Alternative Fonds?
Ein Multi-Alternative Fonds ist ein Investmentfonds, der über ein einziges Anlagevehikel einen breit diversifizierten Zugang zu Private-Market- und alternativen Investments bietet. Anstatt sich auf eine einzelne Strategie zu konzentrieren, verteilt der Fonds das Kapital – abhängig von seiner jeweiligen Anlagestrategie – auf mehrere alternative Anlageklassen und Investmentansätze.
- Zu den typischen alternativen Investments zählen unter anderem:
- Private Equity: Investitionen in Unternehmen, die nicht an öffentlichen Börsen gelistet sind.
- Private Debt: Vergabe von Krediten oder Fremdkapitalfinanzierungen an Unternehmen oder Projekte außerhalb der öffentlichen Kapitalmärkte, häufig über spezialisierte Fonds.
- Infrastruktur: Investitionen in grundlegende Einrichtungen und Systeme, die für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig sind. Dazu gehören unter anderem Verkehrswege wie Straßen oder Schienennetze, Energie- und Wasserversorgung, Kommunikationsinfrastruktur sowie soziale Einrichtungen wie das Gesundheitswesen.
- Immobilien: Investitionen in physische Immobilien oder immobilienbezogene Projekte, darunter Wohn-, Büro-, Logistik- und Gewerbeimmobilien sowie Entwicklungsprojekte.
Multi-Alternative Fonds können über verschiedene Strukturen investieren, beispielsweise über Zielfonds (Dachfondsstruktur), Co-Investments, Secondary-Transaktionen oder eine Kombination dieser Ansätze.
Genauere Informationen zu den Assetklassen Private Equity, Private Debt und Infrastruktur findest Du in unseren anderen FAQ-Sektionen.
Wie setzt sich die Zielrendite des BNP Paribas Private Debt Fonds zusammen?
Die Zielrendite des Diversified Private Credit Fonds beträgt Euribor 3M + 5–6 % p.a. Sie setzt sich wie folgt zusammen:
Grundlage: Euribor 3M Der Euribor (European Interbank Offered Rate) ist ein variabler Zinssatz, zu dem Banken in Europa sich gegenseitig Kredite gewähren. Da der Fonds überwiegend in variabel verzinste Darlehen investiert, passt sich die Basisverzinsung automatisch an das jeweilige Zinsumfeld an.
Kreditmarge: 5–6 % p.a. Die Kreditmarge stellt den Aufschlag dar, den Kreditnehmer zahlen. Dies umfasst insbesondere einen Risikoaufschlag sowie eine Weiterreichung von Kosten des Fonds und deren Mitarbeitenden.
Erwartete Nettorendite für Anleger: Die Zielrendite nach Abzug der Kosten liegt bei etwa 6 % p.a., abhängig von der tatsächlichen Kreditmarge und den Marktbedingungen.
Die Rendite wird durch halbjährliche Ausschüttungen und mögliche Wertsteigerungen des Fondsanteils realisiert.
Was passiert, wenn der Fondsmanager zahlungsunfähig wird?
Die Vermögenswerte des Fonds sind getrennt vom Vermögen des Fondsmanagers und werden von einer unabhängigen Depotbank in Deinem Namen verwahrt. Deine Investition bleibt also von der Insolvenz einer der Parteien unberührt.
Welche Chancen bieten Private Debt Fonds in der aktuellen Marktlage?
Durch den Fokus auf KMUs und Real-Asset-Projekte bietet der Fonds eine attraktive Möglichkeit, vom Wachstum der europäischen Realwirtschaft zu profitieren, insbesondere in einem Umfeld eingeschränkter Kreditvergaben durch Banken. Durch eine Fremdkapitalinvestition wie Private Debt kann ein aktien- oder PE-orientiertes Portfolio diversifiziert werden, indem in einen anderen Bereich der Kapitalstruktur investiert wird.
Wie hoch ist die Mindestinvestition der Private Debt Fonds bei NAO?
Bei NAO beträgt die Mindestinvestitionssumme für den Muzinich Private Debt Fonds 1 € und den BNP Paribas Private Debt Fonds 5 €.
Wer kann in Private Debt investieren?
Jeder, der mindestens 1 € anlegt, mit einem mittelfristigen Anlagehorizont (mindestens 5 Jahre) und einem Verständnis für Risiken wie Kredit- und Liquiditätsrisiken.
Wie wird das Portfolio überwacht?
Das Fondsmanagement prüft regelmäßig die Kreditwürdigkeit der Schuldner und die Performance der Investments. Eine ESG-Integration ist ebenfalls Teil des Prozesses, wodurch sich der Fonds als SFDR Artikel 8 Finanzinstrument qualifiziert.
Was sind die Hard Facts vom Muzinich Private Debt Fonds?
- Name: Muzinich European Private Credit ELTIF SICAV, S.A.
- ISIN: LU3051947607
- Verwalter: Muzinich & Co. (Ireland) Limited
- Verwahrstelle: Brown Brothers Harriman (Luxembourg)
- Zielgruppe: Qualifizierte Privatanleger mit langfristigem Anlagehorizont
- Empfohlene Haltedauer: 5 Jahre
Was sind die Hard Facts vom BNP Paribas Private Debt Fonds?
Assetmanager: BNP Paribas Asset Management Investition: Ab 1 € Zielrendite: 6 % p.a. Struktur: Evergreen-Fonds mit Soft Lock-Up von zwei Jahren
Wie ist das Portfolio vom BNP Paribas Private Debt Fonds aufgebaut?
- 60 % Unternehmenskredite
- 12,5 % Infrastrukturfinanzierungen
- 12,5 % Gewerbeimmobilien
Rest: Kurzfristig liquidierbare Schuldtitel.
Welche Timeline verfolgt der Private Debt Fonds von BNP Paribas?
Investitionen: Monatlich möglich. Rückgabe: Quartalsweise mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Soft
Lock-Up: Innerhalb der ersten zwei Jahre fällt eine Zusatzgebühr von bis zu 5 % an, wenn Anteile verkauft werden. Danach fallen seitens des Fondsmanagers bei Rücknahmen keine Gebühren mehr an.
Welche Timeline verfolgt der Private Debt Fonds von Muzinich?
Empfohlene Haltedauer: mindestens 5 Jahre Laufzeit: bis zu 99 Jahre ab dem ersten Zeichnungsdatum
Rückgaben: monatlich möglich mit 30 Tagen Vorankündigung, vorbehaltlich Rücknahmebeschränkungen
Was unterscheidet Private Debt von Anleihen?
Handel: Private Debt wird außerbörslich gehandelt, Anleihen hingegen an Börsen.
Besicherung: Private Debt ist häufig besichert (z. B. durch Vermögenswerte). Bei Ausfällen können Investoren vorrangig auf diese Vermögenswerte zugreifen.
Flexibilität: Private Debt bietet individuell verhandelte Konditionen, während Anleihen standardisiert sind, da hier eine Vielzahl von Investoren auftritt. Bei Private Debt hingegen gibt es nur einen Kreditgeber.
Welche Strategie verfolgt der Private Debt Fonds von BNP Paribas?
Der Fonds investiert in ein breit diversifiziertes Portfolio privater Kredite mit Fokus auf:
- 60% der Kredite an europäische KMUs (Umsatz: bis € 500 Mio., EBITDA: € 20–70 Mio.).
- 25% Real Asset Debt: Darlehen für Gewerbeimmobilien und Infrastrukturprojekte.
- 15% Kurzfristige Schuldtitel: Hochliquide Anlagen für Opportunitäten und für Rücknahmen von Anteilen der Investierenden Sicherheiten.
Die Kredite sind in der Regel durch erstrangige Sicherheiten wie Immobilien, Firmenanteile, Forderungen oder Warenlager gedeckt.
Welche Strategie verfolgt der Private Debt Fonds von Muzinich?
Der Muzinich European Private Credit ELTIF verfolgt eine langfristige Investmentstrategie im Einklang mit dem EU-Ziel eines intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums.
Der Fonds investiert primär in vorrangig besicherte, variabel verzinsliche Schuldtitel (z. B. Unitranche-Kredite, Konsortialkredite und Club Deals) sowie ergänzend in liquide Investment-Grade- und High-Yield-Anleihen zur Liquiditätssicherung.
Warum ist Private Debt relevant?
Ein aktueller Bericht zeigt, dass der deutsche Mittelstand immer schwerer Zugang zu Bankkrediten hat. Private Debt schließt diese Finanzierungslücke, indem es Unternehmen direkten Zugang zu Kapital ermöglicht – auch für Wachstums- und Infrastrukturprojekte.
Was ist Private Debt?
Private Debt bezeichnet Kredite oder Schuldtitel, die nicht an öffentlichen Märkten gehandelt werden. Hierbei wird Kapital von institutionellen Investoren, wie Fonds, direkt an Unternehmen oder Projekte verliehen. Private Debt dient häufig der Finanzierung von Wachstumsprojekten, Übernahmen und Restrukturierungen, wenn herkömmliche Bankkredite nicht ausreichen oder nicht verfügbar sind.
Welche Vorteile bieten Infrastruktur Investments?
Mit Infrastruktur Investments kannst Du Dir eine Position im Portfolio aufbauen, die sich weitestgehend unabhängig vom Kapitalmarkt entwickeln kann. Genau diese niedrige Korrelation ist dabei ein wichtiger Baustein der Diversifikation Deiner Portfolios. Der Fonds kann die Chance auf langfristige Wertsteigerung bieten und als Inflationspuffer agieren. Durch die breite Streuung über verschiedene Sektoren wie Energie, Transport und soziale Infrastruktur können Risiken innerhalb der Anlageklasse Infrastruktur reduziert und eine breite Teilhabe an globalen Wachstumstrends ermöglicht werden. Diese Informationen dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageempfehlung dar.
Ist Infrastruktur zusätzlich zu Private Equity sinnvoll?
Infrastruktur-Investments bieten oft Vorteile wie regelmäßige und planbare Einnahmen. Außerdem reagieren sie meist weniger stark auf kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen, weil viele Infrastrukturprojekte – etwa Rechenzentren, Energieversorgung, Verkehr oder Kommunikation – dauerhaft genutzt werden und nicht so schnell von Konjunkturzyklen abhängig sind. Infrastrukturinvestitionen können zudem Schutz gegen Inflation bieten: Durch ihre oft inflationsgebundenen Einnahmen gleichen sie Kaufkraftverluste aus und bewahren den Wert Deiner Anlagen. Dank dieser Eigenschaften verhalten sich Infrastrukturinvestments in einem Portfolio häufig anders als klassische Private-Equity-Investitionen und tragen so zu einer breiteren Risikostreuung bei. Diese Informationen dienen ausschließlich der Produktbeschreibung und stellen keine Anlageempfehlung dar.
Welche ökologischen und sozialen Kriterien berücksichtigt der UBS Fonds?
Der Fonds fördert Projekte, die strenge ökologische und soziale Standards erfüllen, was sich im Einklang mit den ESG-Kriterien (Umwelt, Sozial, Governance) befindet. Obwohl der Fonds keine spezifischen nachhaltigen Anlageziele verfolgt, unterstützt er Projekte, die positive soziale und ökologische Wirkungen haben. Der Fonds folgt dem SFDR Artikel 8.
Wie hoch ist die Mindestinvestition?
Bei NAO beträgt die Mindestinvestitionssumme für den UBS Infrastructure Opportunities Fonds 1 € und den HanseMerkur Digital Infrastructure Fonds 5 €.
Wie hoch ist das Risiko des UBS Infrastructure Opportunities Fonds?
Der UBS Infrastructure Opportunities Fonds hat einen Risikobewertungsindikator von 4 von 7 und liegt damit im mittleren bis erhöhten Risikobereich. Der Fonds investiert überwiegend in bereits operativ tätige Infrastrukturprojekte in Bereichen wie Energie, Transport, Kommunikation und soziale Infrastruktur, die zwar stabilere Cashflows aufweisen, aber weiterhin Markt-, Betriebs- und Liquiditätsrisiken unterliegen. Ein teilweiser oder vollständiger Kapitalverlust ist möglich.
Wie hoch ist das Risiko des HanseMerkur Digital Infrastructure Fonds?
Der HanseMerkur Digital Infrastructure ELTIF weist einen Risikobewertungsindikator von 6 von 7 auf und gehört damit zu den Produkten mit hohem Risiko. Der Fonds investiert in langfristige, illiquide Infrastrukturprojekte wie Rechen- und Datenzentren. Diese Anlagen unterliegen Entwicklungs-, Betriebs-, Markt- und Liquiditätsrisiken. Ein teilweiser oder vollständiger Kapitalverlust ist möglich.
Wie wird die Rendite bei Infrastrukturinvestments generiert?
Die Rendite bei Infrastruktur Investments ergibt sich hauptsächlich aus stabilen und vorhersehbaren Cashflows, wie z. B. Mautgebühren, Energieerzeugung oder Miet- sowie Pachteinnahmen aus kommunalen und sozialen Einrichtungen. Diese Erträge werden durch langfristige Verträge und oft staatliche Förderung unterstützt, was zu einer vergleichsweise hohen Planbarkeit im Vergleich zu anderen Anlageklassen führen kann. Zusätzlich entwickelt sich der Wert des Fonds neben den thesaurierten Cashflows durch Wertsteigerungen der Zielinvestitionen.
In welcher Phase befinden sich die Infrastrukturprojekte im UBS Infrastructure Opportunities Fonds?
Der Fonds konzentriert sich auf etablierte Infrastrukturprojekte in OECD-Ländern, die meist bereits stabile Erträge generieren, aber auch noch Potential für Optimierungen bieten. Bis zu 20 % des Kapitals können auch in innovative Neubauprojekte fließen, um zukunftsfähige Lösungen zu fördern, die im Vergleich etwas risikobehafteter sind.
In welcher Phase befinden sich die Infrastrukturprojekte im HanseMerkur Digital Infrastructure Fonds?
Die Infrastrukturprojekte, in die der HanseMerkur Digital Infrastructure ELTIF investiert, befinden sich überwiegend in der Entwicklungs- bzw. Greenfield-Phase. Dabei handelt es sich um neu gebaute Datacenter, die von Grund auf entwickelt werden und noch keine bestehenden Strukturen oder Cashflows aufweisen.
Wer ist UBS Asset Management?
UBS Asset Management ist einer der weltweit führenden Vermögensverwalter und Teil der Schweizer UBS-Gruppe, einem der größten Finanzinstitute Europas. Das Unternehmen betreut ein global diversifiziertes Anlagevermögen in dreistelliger Milliardenhöhe und bietet Lösungen für institutionelle und private Anleger.